Freischreiben Lesestoff für kalte Tage: Stefanie Schambeck stellt ihre Buch-Tipps vor

Es gibt nichts Schöneres, als an einem winterlichen Abend in einem guten Buch zu schmökern. Foto: Pixabay

Winterzeit ist Lesezeit. Das findet Stefanie Schambeck (25) aus Stallwang im Landkreis Straubing-Bogen. Pünktlich zur kalten Jahreszeit stellt sie vier Bücher vor, mit denen euch an den Feiertagen garantiert nicht langweilig wird.

Kampf, Liebe und Verrat

Sheera ist eine Nachtalbe und damit ein geächtetes Wesen der Dunkelheit. Die Nachtalben werden von den Hochalben verabscheut. Trotzdem wird sie erwählt, am Wettkampf um den Thron der Hochalben teilzunehmen. Das stellt ihre Welt auf den Kopf. Jede Anwärterin muss eine Aufgabe erfüllen und Sheera soll einen wichtigen Stein vom gefürchtetsten Feind stehlen: den Menschen. Dabei begegnet sie Lysander. Er ist Prinz des Menschenreichs und kämpft für seine eigenen Überzeugungen – sehr zum Missfallen seines Vaters. Als sich ihre Wege kreuzen, werden Sheera und Lysander in einen Strudel aus Verrat und Intrigen gezogen.

Der Roman wirft den Leser mit den beiden von Situation zu Situation. Dadurch fiebert man mit jeder unerwarteten Wendung von Neuem mit. Ein gelungener Reihen-Auftakt!

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Eine Klima-Dystopie

Der Klimawandel hat zahlreiche Städte überschwemmt und dazu geführt, dass die Gesellschaft in zwei Klassen gespalten wurde. Die Reichen leben geschützt unter einer Glaskuppel, während die übrigen Menschen in sogenannten Water-Zones um ihr Überleben kämpfen. Einzig eine Reise nach New Earth, der neuen Erde, kann ihnen eine bessere Zukunft ermöglichen.

In der Geschichte geht es um Isis, die in der Water-Zone lebt und sich in Orion, den Sohn des Gründers vom „New Earth Project“, verliebt. Doch die Regeln verbieten eine solche Verbindung. Dann gewinnt Isis ein Ticket nach New Earth und alles ist im Begriff, sich zu verändern.

Bei „New Earth Project“ von David Moitet handelt es sich um einen sehr gut geschriebenen, dystopischen Roman, mit dessen Charakteren man stets mitfiebert.

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Tödliche Gefahren

Ich muss zugeben: Als ich das Buch „When we were lost“ von Kevin Wignall zum ersten Mal aufgeschlagen habe, war ich skeptisch. Doch bereits nach ein paar Seiten war ich voll in der Geschichte. Das lag vor allem an dem schönen, flüssigen Schreibstil des Autors und dessen Darstellung der Hauptfigur Tom, die ich von Anfang an sympathisch fand.

In dem Roman geht es um Tom. Er ist ein Außenseiter, ein Einzelgänger ohne Eltern oder Freunde. Deshalb fällt ihm der Schulausflug nach Costa Rica nicht gerade leicht. Doch plötzlich kommt es zum Schlimmsten, das er sich vorstellen kann: Das Flugzeug stürzt mitten im Dschungel ab. 19 Jugendliche, darunter Tom, überleben und müssen sich nun den Gefahren des Urwalds stellen. Werden sie überleben, bis Hilfe kommt?

Das Buch hält die Spannung von vorne bis hinten. Es wird auf keinen Fall langweilig. Ich kann nur sagen: Absolut lesenswert!

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Ein etwas anderes Buch

Eine Klassenfahrt, bei der einiges schiefgeht – das beschreibt schon ziemlich genau, worum es im Buch „Sankt irgendwas“ von Tamara Bach geht. Jetzt stellt sich die Frage: Wird die gesamte 10b von der Schule geschmissen? Eine Klassenkonferenz mit allen Eltern soll das klären. Mehr muss man zum Inhalt des Buchs eigentlich nicht wissen. Durch den wunderbaren Schreibstil von Tamara Bach und die sehr gute Darstellung der Jugendlichen nimmt es einen sofort mit und wird kein einziges Mal langweilig. Positiv anders ist auch der Buchaufbau, der „nur“ aus wörtlicher Rede und Protokollmitschriften der Klassenfahrt besteht. Ich habe „Sankt irgendwas“ in einem Rutsch durchgelesen und fand es klasse! Das Buch ist auch perfekt für Wenig-Leser, da es nur 120 Seiten hat.

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