Freischreiben Eine verlassene Hütte für zu Hause

Freischreiben-Autorin Steffi (links) probiert mit ihren Freundinnen Tamara (Mitte) und Karin ein Escape Game für zu Hause aus. Foto: privat

Eingesperrt in einer Hütte, mehrere Rätsel führen in die Freiheit – Stefanie Schambeck (23) aus Stallwang im Landkreis Straubing-Bogen hat mit zwei Freundinnen ein Escape Game für die eigenen vier Wände ausprobiert. Das ist ihr Fazit.

Wir sind gefangen. Um zu entkommen, müssen wir verschiedene Rätsel lösen. Werden wir es schaffen? Tamara, Karin und ich haben uns dieser Herausforderung gestellt und das Exit-Spiel „Die verlassene Hütte“ vom Kosmos Verlag ausprobiert.

Der Hintergrund:

Wir sind mit dem Auto auf dem Weg in den Urlaub, als wir auf einer verlassenen Straße eine Autopanne haben. Es ist spät, wir haben kein Netz, um jemanden anzurufen und ein Sturm zieht auf. Regen setzt ein. Da entdecken wir eine verlassene Hütte mitten im Wald, deren Tür nicht abgeschlossen ist – unser Unterschlupf für die Nacht. Am nächsten Morgen stellen wir allerdings fest, dass die Tür mit einem Zahlenschloss versehen und die Fenster mit Eisenstäben verriegelt wurden. Wie kommen wir hier wieder raus?

Das Spiel:

Wir legen los. Ich bin ein bisschen aufgeregt. Was wird uns alles erwarten? Zuerst lesen wir die Spielanleitung. Haben wir alles verstanden? Noch nicht so ganz, aber wir fangen einfach mal an zu spielen. Wir haben Rätselkarten, Lösungskarten, Hilfekarten, ein Heftchen und eine Drehscheibe vor uns liegen. Wir schlagen das Heft auf, verschaffen uns einen Überblick und starten mit der ersten Rätselkarte, bei der wir auf eine blaue Linie achten müssen. Schnell ist diese gefunden und so finden wir das Symbol und die drei Zahlen, welche wir gleich auf der Drehscheibe eingeben. Eine weitere Zahl erscheint – die Nummer der ersten Lösungskarte. Gespannt blättern wir das Heft durch, auf der Suche nach dem Symbol, welches wir dort finden müssen, dann dürfen wir erneut eine Lösungskarte ziehen. Geschafft! Das war ja leicht. Wir fragen uns, ob alle Rätsel so einfach sind, zweifeln aber. Vor uns liegen jetzt vier Karten und es wird deutlich anspruchsvoller. Ich schaue mir die Karten an und bin ratlos. Wo sollen wir anfangen? Hängen sie zusammen? Wir tun uns schwerer, diskutieren, probieren und brauchen deutlich länger, um auf das Ergebnis zu kommen, doch irgendwann können wir das Rätsel lösen. Puh, denke ich, darauf muss man auch erst einmal kommen. Weiter geht’s! Eine Karte weg, zwei kommen wieder hinzu. Ich glaube, jetzt brauchen wir einen Hinweis von den Lösungskarten. Tamara und Karin sind einverstanden. Nächstes Rätsel geschafft! Nach und nach schlagen wir uns tapfer durch und sind nach jeder richtigen Lösung euphorisch. Das Spiel ist für Fortgeschrittene und wir sind uns einig: Das stimmt. Einige Rätsel haben es echt in sich. Am Ende haben wir jedoch alles geschafft und können aus der Hütte entkommen. Das Abenteuer ist vorbei.

Unser Tipp:

Unserer Erfahrung nach kann es von Vorteil sein, die Spielerzahl von vier Personen zu beachten. So kann jeder gut die Rätselkarten einsehen und sich einbringen.

Achtung!

Das Spiel kann nur einmal gespielt werden, weil du Sachen ausschneiden, beschriften oder knicken musst. Es gibt aber noch viele weitere Exit-Spiele mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Ausflug in ein geheimes Labor oder einem Abstecher in die Grabkammer des Pharao?

Steffis Fazit: „Es hat großen Spaß gemacht! Ein tolles Spiel, um es mit Freunden oder der Familie auszuprobieren!“

Karins Fazit: „Es hat wirklich Spaß gemacht, zusammen die Rätsel zu lösen. Da wird sicher eine Wiederholung folgen!“

Tamaras Fazit: „Klasse an dem Spiel ist, dass es keinen einzelnen Gewinner oder Verlierer gibt. Man löst die Rätsel zusammen und jeder kann sich mehr oder weniger einbringen – je nach dem, was einem mehr liegt: Zahlenrätsel, Kombination, Suchen …“

 
 

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