Freischreiben Bunt, boomend, Barcelona: Johanna Graßl über die Stadt am Mittelmeer

Wer Barcelona besucht, kann überall in der Stadt Gebäude von Antoni Gaudí bestaunen. Foto: privat

Barcelona, so haben mir Einheimische gesagt, war noch vor ein paar Jahrzehnten eher industrielle Hafenstadt und bis auf einzelne kunstvolle und altehrwürdige Ecken wenig hübsch. Doch die Stadt hat sich, vor allem seit den Neunzigerjahren so richtig gemausert: Heute ist die katalanische Hauptstadt Modemetropole, Anziehungspunkt für Kunst-, Musik- und Filmschaffende, Ziel für Städtereisende und Kreuzfahrttouristen gleichermaßen und sie ist und bleibt einzigartig.

Ich stand dem „Barcelona-Hype“ lange eher skeptisch gegenüber, bis ich eher zufällig doch einmal dort war und ebenso in den Bann dieser Stadt gezogen wurde. Das, was Barcelona so besonders macht, ist einerseits die unglaublich Lage: zwischen Berge gebettet schmiegt sich die Metropole an einen endlosen, breiten weißen Sandstrand. Eine spektakuläre Seilbahn führt von der Strandpromenade über das Hafenbecken hinweg in einer zweiten, steilen Etappe hinauf zur Aussichtsplattform des Montjuïc, von der aus sich ein grandioses Panorama über die Stadt und aufs Meer bietet.

Die zweite Sache, die Barcelona so besonders macht, ist das unvergleichliche Farbenspiel, das Antoni Gaudí an so vielen Ecken der Stadt mit seiner Kunst geschaffen hat. Seinen Höhepunkt findet dieses mit der bis heute eigentlich nicht fertiggestellten und doch so berühmten und hochfrequentiert besichtigten Sagrada Familia und im Park Güell, dessen bunte Mosaike und verspielt angelegte märchenhafte Gestaltung verzaubern.

Nach einem langen Sightseeing-Tag bietet Barcelona von edlen Rooftop-Bars über Clubs für Partyfans jeden Musikgeschmacks bis hin zu gemütlichen Tapas-, Wein- und Bierlokalen am Strand, die ihre Gäste bis spätnachts verköstigen, alles, was Nachtschwärmer-Herzen sich ausmalen mögen.

Mehr Reisemomente aus Johannas Kolumne Freireisen findest du hier.

 

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