"Freilich ist das schade" Landshuterin (85) erzählt vom Besuchsverbot im Heim

Manuela Metzger (rechts) und Christina Weigert (links) arbeiten beide im St. Jodok-Stift auf der Station "Rosengarten". Dort lebt auch Maria Priller seit rund vier Jahren. Foto: St. Jodok-Stift

Stolze 55 Jahre verbrachte Maria Priller in einem Wohnblock in der Wolfgangsiedlung. Dort hat sie gelebt, geliebt, drei Kinder großgezogen. Seit fast vier Jahren nennt sie nun schon das St. Jodok-Stift ihr Zuhause. Auf 24 Quadratmetern ist sie jetzt daheim.

"Ich fühle mich sauwohl. So sagt das der Bayer", sagt die 85-Jährige, und selbst durch das Telefon lässt sich ihr Strahlen erahnen. Auch in Zeiten von Corona, in Zeiten eines Besuchsverbots in Altenheimen. Normalerweise bekommt Priller regelmäßig Besuch von ihren drei Kindern. Wegen des Besuchsverbotes kommt das aktuell nicht in Frage. Ob das Priller traurig macht? "Freilich ist das schade. Aber jeder, der seinen Verstand benutzt, versteht, warum das so ist. Da müss' ma halt jetzt durch", sagt sie. Vier Tage lang war ihrer Station - dem Rosengarten - Quarantäne verordnet worden. "Das war schon ein bisschen komisch. Aber dafür rufen meine Kinder viel öfter an. Da läuft das Telefon direkt heiß", erzählt die Rentnerin.

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