[Frei]schreiben! Tomaten für Uganda

Uta Lederer-Hensel hilft Kindern und Senioren in Uganda. Quelle: Unbekannt

Andere Menschen unterstützen und gleichzeitig den Schülern Werte wie Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft vermitteln. Das war der Grund, warum meine Religionslehrerin am Johannes-Turmair-Gymnasium in Straubing, Uta Lederer-Hensel, 2008 den staatlich anerkannten Senioren- und Kinderförderverein Uganda ("SEKFU/EcFU") gegründet hatte. Wie so oft begann auch dieses Projekt durch einen Zufall. Uta Lederer-Hensel lernte über einen Bekannten die aus Uganda stammende Jane Romacker kennen und begleitete sie im August 2008 in ihre Heimat. Schnell stand für sie fest: Sie wollte etwas für die Menschen im eher ärmlichen Land Uganda tun.

Heute, dreieinhalb Jahre später, ist aus der Idee längst Realität geworden. Mit SEKFU unterstützen Uta Lederer-Hensel und Jane Romacker hilfsbedürftige Kinder und Senioren in der Region Mpigi. Diese beiden Bevölkerungsgruppen, so die Lehrerin, seien in Uganda besonders oft von Armut und Krankheiten betroffen. Ursache sei das Fehlen der mittleren Generation. Die Versorger der Familie sterben häufig an Aids oder bei einem Arbeitsunfall.

Um diese Lücke zu füllen, versucht SEKFU Alt und Jung zusammenzubringen, damit sie sich gegenseitig nützen. Nach dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" wird in Uganda gerade eifrig an einem "Musterdorf" gebaut, in dem sich Kinder und Senioren gemeinsam zu einem besseren Leben verhelfen sollen. Geplant sind stabile Hütten, saubere Sanitäranlagen und ein Erste-Hilfe-Raum. Auch ein Schulungsraum darf nicht fehlen, denn Bildung spielt bei SEKFU eine große Rolle. Zurzeit unterstützt die Organisation 16 Kinder, die ohne den finanziellen Beistand keine Schule besuchen könnten, und bezahlt die Ausbildung zweier weiterer Jugendlicher.

Doch wie kommt die Organisation an das Geld, das sie zur Verwirklichung ihrer Pläne benötigt? Dazu hat Ute Lederer-Hensel viele fleißige Helfer: Die Schüler des Johannes-Turmair-Gymnasiums und der Fraunhofer Berufsschule. Sie sammeln mit dem Verkauf von Tomaten und Losen am Tag der offenen Tür oder mit eigenen Musicals Spenden für ihre Altersgenossen in Uganda.

 

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