Frankreich Metz feiert Ende August die Mirabelle

Die Festwagen sind prächtig geschmückt. Foto: Günter Schenk

Im Osten Frankreichs reifen weltweit die meisten Früchte.

Im Sekundentakt klicken die Kameras. Immer näher rücken die Hobbyfotografen an die Majestäten auf dem Festwagen heran: der Königin und ihren Prinzessinnen. Ganz in Weiß lächeln sie in die Kameras, winken und verbreiten gute Laune. Ein Trio weiblicher Schönheit, das einmal jährlich für den Exportschlager der Region wirbt - die Mirabelle. Denn rund um die ostfranzösische Stadt Metz wachsen die meisten Mirabellen der Welt. Ende August sind die süßen Früchte reif, dann lädt Lothringens Metropole zum Mirabellenfest. Ein bunter Blumenkorso ist seine Krönung, der Aufmarsch von Musikern aus aller Herren Länder, welche das Dutzend Festwagen durch die Stadt begleiten. Traditionell startet er am Stephansdom, dem unübersehbaren Wahrzeichen der Stadt. Es ist ein unter Denkmalschutz stehender gotischer Prachtbau. 6.500 Quadratmeter Fensterfläche zieren ihn, die größte in einer Kathedrale, weshalb ihn der Volksmund auch "Ampel Gottes" nennt. Die jüngsten Scheiben entwarfen die Maler Marc Chagall und Jacques Villon, der sich als Vertreter des Kubismus einen Namen gemacht hatte.

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