Niederbayerns Wälder bleiben fest im Griff von Katastrophenjahren. 2018 hat Wälder, Waldeigentümer und die Holzwirtschaft im Regierungsbezirk erneut an den Rand der Belastbarkeit gebracht. Diese Bilanz zog die Forstwirtschaftliche Vereinigung Niederbayern (FVN) aus Kollnburg (Kreis Regen) bei ihrer Hauptversammlung in Rottersdorf (Kreis Dingolfing-Landau).

Nach Hitze, Trockenheit und Sturm folgen Käferjahre und damit Schadholzjahre. 2018 sei damit ein Spitzenkäferholzjahr im negativen Sinne und seit 2015 das vierte Käferjahr in Folge, sagte FVN-Geschäftsführer Bernhard Bielmeier. Seit 2013 spüren Wälder und Waldbesitzer die Auswirkungen und Folgen des Klimawandels ununterbrochen und erleiden hohe Verluste. Die Vermarktungsmengen der FVN-Mitglieder lagen 2017 bei über einer Million Festmeter Rundholz. Wegen der Schadholzmengen werde das Jahr 2018 diesen Wert noch übertreffen. Der Anteil an Schadholz dominiere in einigen Regionen annähernd das gesamte Rundholzaufkommen.

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