Flutkatastrophe Familienministerin Spiegel wie geplant vor Flut-Ausschuss

Anne Spiegel im September 2021 als Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität und stellvertretende Ministerpräsidentin im Landtag von Rheinland-Pfalz. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Mit Spannung wird der Auftritt der früheren Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, Anne Spiegel, vor dem Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der Flutkatastrophe erwartet. Erst jüngst waren nicht-öffentliche Chatprotokolle aufgetaucht.

Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Grüne) wird an diesem Freitag wie geplant vor dem Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der Flutkatastrophe im nördlichen Rheinland-Pfalz in Mainz auftreten.

Die Ministerin werde am Abend vor dem Ausschuss aussagen, sagte eine Sprecherin am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. "Sie hat immer deutlich gemacht, dass ihr dies ein sehr wichtiges Anliegen ist. Sie ist daher sehr froh, dass der Corona-Test negativ ausgefallen ist und sie tatsächlich nach Mainz fahren kann."

Spiegel war in den vergangenen zwei Wochen nach positiven Corona-Tests zu Hause geblieben. Voraussetzung für die geplante Teilnahme an der Sitzung sei ein negatives Testergebnis am Freitagmorgen, hatte es geheißen.

Wenige Tage vor der geplanten Anhörung im Ausschuss waren nicht-öffentliche Chatprotokolle aufgetaucht. Nach den von der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) und "Focus online" veröffentlichten Kurznachrichten ging es zwischen Spiegel sowie ihren Pressesprechern am Morgen nach der Flutkatastrophe im Juli 2021 vor allem darum, ein "Wording" zu finden, dass sie rechtzeitig gewarnt hätten. Anne Spiegel war damals Umweltministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin des Bundeslandes.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 

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