Flughafen München Maske verweigert – Pilot bricht Startvorgang ab

Ein Flugzeug fährt zu einer Startbahn am Flughafen München. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild

Die Fernreise eines Niederländers endete nicht an der Südspitze Afrikas, sondern bei der Polizei am Münchner Flughafen.

Ein Maskenverweigerer sorgte am Donnerstag am Flughafen in München für einen abgebrochenen Start. Der 51-Jährige betrat das Flugzeug und setzte sich ordnungsgemäß auf seinen Sitzplatz. Das Boarding war beendet, die Türen wurden geschlossen und der Pilot rollte mit dem Flugzeug Richtung Startposition. Der Niederländer wollte nun jedoch keinen Mund-Nasen-Schutz tragen, trotz mehrmaliger Aufforderung durch die Kabinencrew lehnte der dies vehement ab. Als dem Piloten diese Information zugekommen war, verweigerte er die Mitnahme des uneinsichtigen Passagiers und kehrte mit seinem Flugzeug wieder zu der zugewiesenen Position zurück.

Inzwischen war die Polizeiinspektion Flughafen München verständigt, die den Maskenverweigerer mit vier Polizisten aus dem Flugzeug geleitete und die Reise frühzeitig beendete. Der unbelehrbare Fluggast konnte dem startenden Flugzeug nur noch vom Boden hinterherblicken und wird sich nun wegen einem Verstoß nach dem Luftsicherheitsgesetz verantworten müssen.

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