Flüchtlinge Ungelöste Probleme

Die Flüchtlingszahlen gehen zurück, dennoch bleibt die Aufgabe gewaltig. Foto: dpa

In vielen Predigten an den Weihnachtstagen ging es um den Umgang mit Flüchtlingen.

Auch der Papst hat in der Christmette dazu aufgerufen, Verfolgte und Vertriebene mit offenen Armen aufzunehmen. Er warb für eine Willkommenskultur. Ein Begriff, der hierzulande mittlerweile negativ besetzt ist. Denn es ist eben nicht damit getan, Menschen ins Land zu lassen und sie zu umarmen, was gerade die Deutschen erfahren mussten. Selbst Bürger, die es 2015 begrüßt haben, dass in Ungarn Gestrandete nach Deutschland geholt wurden, haben schon länger Zweifel, dass "wir das schaffen".

Denn auch mehr als zwei Jahre nach dem Ansturm gibt es etliche Probleme, die nicht gelöst sind. Zum Beispiel bei der Integration. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in seiner Ansprache für Vertrauen in den Staat geworben. Genau das allerdings hat durch die Flüchtlingskrise stark gelitten. Weil viele Menschen unkontrolliert ins Land gekommen sind. Bei zahlreichen jungen Asylsuchenden ist bis heute das Alter nicht bekannt. Das Megathema Integration hat nicht den nötigen Stellenwert. Es wird zwar ständig darüber geredet, die Kommunen zeigen jedoch auf, wo es hapert.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 27. Dezember 2017.

 
 

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