Firma Schaltbau bei Velden MdB Oßner besucht Baustelle der "NExT Factory"

Florian Oßner (Mitte) bedankte sich für die umfassenden Einblicke bei Arbeitnehmervertreter Herbert Treutinger (Erster von links), Projektleiter in der Logistik Robert Huber (Zweiter von links), Geschäftsführer Dirk Konrad (Zweiter von rechts) und Gesamtprojektleiter Dr. Michael Ettl (Erster von rechts). Foto: Maria Rohrmeier

Beim Austausch des Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (CSU) auf der Baustelle der "NExT Factory" der Schaltbau GmbH in Kreuz bei Velden konnte er sich ein eigenes Bild von der „Fabrik der Zukunft“ machen. Das ließ der Abgeordnete in einer Pressemeldung mitteilen. 

Bis zur Inbetriebnahme im Oktober 2022 gibt es noch einige Herausforderungen zu bewältigen, und auch künftig möchte man auf die Unterstützung der Politik bauen. Die enormen Zukunftschancen für den Elektronikbetrieb ergeben sich aus seiner Geschichte. „Jahrzehntelang haben wir Gleichstrom-Produkte entwickelt und gefertigt, die nur noch in der Bahnbranche genutzt wurden. Was bisher eine Nische war und kaum genutzt wurde, ist nun die Technologie der Zukunft. Dieses Wachstum wollen wir voll mitnehmen“, so Geschäftsführer Dirk Konrad.

Um dieses Vorhaben wettbewerbsfähig in Deutschland umzusetzen, baut Schaltbau in Velden direkt an der B388 die Fabrik der Zukunft. In dem zum großen Teil automatisierten Werk sollen künftig Komponenten für die E-Mobilität und den Bereich der regenerativen Energien produziert werden.

Um für die Mitarbeiter einen attraktiven Arbeitsplatz zu schaffen, setze man auf Materialien wie Holz und schaffe Orte zum kreativen Austausch, erklärte der Arbeitnehmervertreter Herbert Treutinger. Der ganze Produktionsablauf ist dabei vollständig CO2-frei.

Hochqualifizierte Arbeitsplätze für die Region

Heimatabgeordneter Florian Oßner aus Velden ist von der Innovationskraft des Unternehmens begeistert: „Mit der NExT Factory schafft Schaltbau hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Region. Die CO2-freie Produktion macht Schaltbau außerdem zum Vorbild für viele hochklassige Unternehmen weltweit. Dieser Leuchtturm in meiner Heimatgemeinde wird damit hohe überregionale Strahlkraft haben“, lobte Oßner die Anstrengungen des Unternehmens. Zudem könne er aus den Gesprächen mit dem Team viele Impulse zur Energiepolitik mitnehmen.

Energiesparpotential durch Zertifizierung

Bei der Baustellenbesichtigung durch Projektleiter Dr. Michael Ettl wurde deutlich, dass ein ganzheitlicher Ansatz hinter dem Projekt steht. Schaltbau möchte ökologisch und ökonomisch arbeiten.

Dabei steht man noch einigen Herausforderungen gegenüber: „Wir hoffen weiterhin qualifiziertes Personal aus der Region gewinnen zu können. Gerade im Elektrotechnikbereich sehen wir künftig Nachwuchsprobleme. Außerdem wäre es hilfreich, wenn die Politik bestimmte Gleichstromzähler zertifizieren würde“, so Ettl.

Damit könne man nochmals bis zu 17 Prozent Energie einsparen. Infrastrukturpolitiker Oßner sagte hier seine Unterstützung zu: „Diese Chance der Energieeinsparung ohne unnötige Umwandlungsprozesse von Wechsel- in Gleichstrom und umgekehrt sollten wir nutzen.“

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