Filme & Serien Das läuft 2019

Auch 2019 ist an Filmen und Serien wieder viel geboten. Foto: Christian Charisius/dpa

Superhelden, Sternenkrieger und ganz viel, das man zumindest vom Namen her kennt: Die Filmstudios setzen im kommenden Jahr auf Bewährtes. Wir verraten dir, auf was du dich freuen kannst. Für Serien-Fans gibt es auf der zweiten Seite einige Tipps.

 

Viele, viele Superhelden

Auch 2019 vergeht kaum ein Monat, in dem es keinen neuen Superheldenfilm gibt. Ganz vorne mit dabei sind die Marvel-Filme, allen voran „Avengers 4“ (25. April). Kurz davor wird mit „Captain Marvel“ (7. März) eine neue Heldin ins Rennen geschickt, Spider-Man schaut im Sommer mit „Spider-Man: Far from Home“ (4. Juli) vorbei. Jenseits von Disney wollen auch andere Filmstudios kräftig mitverdienen. Warner Brothers versucht mit „Shazam!“ (4. April), sein dunkles DC-Universum etwas aufzuheitern und 20th Century Fox schließt mit „X-Men: Dark Phoenix“ (6. Juni) seine Reihe um die Superheldengruppe X-Men ab. Mal schauen, ob damit der Superhelden-Hype vorbei ist.

 

Sternenkrieger- Finale

Kaum haben wir uns daran gewöhnt, einmal pro Jahr einen „Star Wars“-Film im Kino zu haben, da kommt schon das aktuelle Finale. Bekannt ist über den Film, der am 19. Dezember in die Kinos kommen soll, noch so gut wie nichts. J. J. Abrams, der bei „Das Erwachen der Macht“ Regie führte, sitzt wieder im Chefsessel. Auch soll die Geschichte um Jediritterin Rey und ihren Kontrahenten Kylo Ren einen Abschluss finden.

 

Es wird unheimlich

Gruselautor Stephen King sorgt auch 2019 für Schrecken. Denn es kommt eine Neuauflage von einer seiner gruseligsten Geschichten: „Friedhof der Kuscheltiere“ (4. April). Am 5. September folgt dann der zweite Teil von „Es“, in denen es die erwachsen gewordenen Helden aus Teil eins noch einmal mit dem finsteren Clown Pennywise aufnehmen. Ebenfalls ein Nachfolger: „Happy Deathday 2U“ (14. Februar). An die jüngeren Zuschauer wendet sich „Are you afraid of the Dark“ (17. Oktober). Er basiert auf der Serie „Grusel, Grauen, Gänsehaut“, bei der sich Jugendliche um ein Lagerfeuer versammeln und sich unheimliche Geschichten erzählen.

 

Vom Neben- zum Hauptdarsteller

Nicht nur Fortsetzungen, sondern auch Spin-offs sind 2019 sehr beliebt. Das sind Filme, in denen die Nebencharaktere eines anderen Films auf einmal zu Hauptcharakteren werden. Bestes Beispiel ist „Hobbs & Shaw“ (1. August), der sich um die beiden gleichnamigen Helden aus den „Fast and Furious“-Filmen dreht. Niemand von den Originalschauspielern spielt dagegen bei „MIB International“ (13. Juni) mit. Der Ableger der bekannten „Men in Black“-Filme spielt in London und lässt „Thor“-Darsteller Chris Hemsworth gegen außerirdische Bedrohungen antreten.

 

Und wo bleibt das Neue?

Das kann man sich schon seit ein paar Jahren fragen. Neue Ideen scheinen in Hollywood gerade Seltenheitswert zu haben. Was uns aber doch überrascht hat, war zum einen eine Buchverfilmung, die richtig gut sein soll, und ein Film, mit dem wir so nie gerechnet hätten. „The Hate U Give“ (7. Februar) basiert auf dem gleichnamigen, preisgekrönten Roman von Autorin Angie Thomas und handelt von einer jungen schwarzen Südafrikanerin, deren bester Freund von einem Polizisten erschossen wird. Nach ersten Rezensionen aus den USA ist der Film auf jeden Fall so gut wie das Buch. Die Überraschung kommt in Form von „Pokémon: Meisterdetektiv Pikachu“ (9. Mai). Der Film ist ein Realfilm, in dem Ryan Reynolds ein computeranimiertes Pikachu spricht. Die Geschichte soll relativ realistisch sein und um einen Mordfall gehen – also anders als alles, was man bislang von Pokémon gehört hat.

 

Fortsetzung folgt

Schon 2018 gab es Wochen, in denen fast nur Filme mit einer „2“ oder „3“ im Namen in die Kinos kamen. 2019 ändert sich daran wenig. Zum Glück bedeutet Fortsetzung nicht automatisch schlecht. Und so hoffen wir, dass Filme wie „The Lego Movie 2“ (7. Februar), „Pets 2“ (4. Juli) oder „Toy Story 4“ (3. Oktober) genauso gut werden wie die Vorgänger. Viele ins Kino locken wird „Die Eiskönigin 2“ (28. November). Eindeutig für die größeren Zuschauer sind Filme wie „John Wick: Kapitel 3“ (23. Mai) gedacht.

 

Klassiker mit neuem Anstrich

Über die Qualität der neuen Versionen von Filmen wie „Die Schöne und das Biest“ oder „Alice im Wunderland“ kann man streiten – Geld haben sie wohl mehr als genug gemacht. Auf jeden Fall so viel, dass Disney 2019 drei Klassiker in neuen Versionen ins Kino bringt. Den Auftakt macht „Dumbo“ (4. April), wenig später kommt „Aladdin“ (23. Mai) mit Will Smith in der Rolle des Genies und zum Abschluss folgt „Der König der Löwen“ (18. Juli). Statt Comiczeichnungen gibt es aufwendige Computeranimationen. Warten wir ab, ob die neuen Versionen genauso lange im Gedächtnis bleiben wie die Disney-Klassiker.

 

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