Film-Tipp Traumata und Tablettensucht: „Judy“ erzählt von Leben und Tod der Schauspielerin Judy Garland

Judy Garland, im Film gespielt von Renée Zellweger, nahm seit ihrer Kindheit Aufputschmittel, um bei Auftritten eine möglichst gute Leistung zu erbringen. Foto: Universal Pictures Home Entertainment

Sie begeisterte unzählige Zuschauer und Fans – und zerstörte sich dabei selbst mit Aufputschmitteln, Alkohol und Medikamenten. Der Film „Judy“ soll die letzten Monate von Judy Garland zeigen. 

Judy Garland, im Film gespielt von Renée Zellweger, nahm seit ihrer Kindheit Aufputschmittel, um bei Auftritten eine möglichst gute Leistung zu erbringen. Foto: Universal Pictures Home Entertainment In der Trilogie „Bridget Jones“ begeisterte Renée Zellweger mit ihrer sympathischen Tollpatschigkeit und wurde zur Filmheldin für viele Frauen. Jetzt zeigt sich die US-amerikanische Schauspielerin in der Filmbiografie „Judy“ von einer ernsteren Seite und wird dafür mit einem Oscar gekürt. Neben ihrer grandiosen Schauspielkunst überzeugt sie auch mit Gesang und Tanz.

Darum geht‘s: Judy Garland (Renée Zellweger) steht als Schauspielerin von Kindesbeinen an vor der Kamera. Einer ihrer bekanntesten Filme ist „Der Zauberer von Oz“ mit dem berühmten Song „Over the Rainbow“. Früh wird ihr gedroht, ihre Karriere zu beenden, wenn sie sich nicht an die Regeln des Filmstudios MGM hält. Die Einnahme von Aufputschmitteln während der Dreharbeiten zu „Der Zauberer von Oz“ waren eine Bedingung. Später hat Judy Garland mit Tablettensucht und Drogenproblemen zu kämpfen.

Die Filmbiografie von Rupert Goold zeigt die letzten Monate aus dem Leben der preisgekrönten Schauspielerin. Da sie in Los Angeles mit Schulden zu kämpfen hat und ihr der Ex-Mann droht, ihr das Sorgerecht für die Kinder zu entziehen, macht sich Judy für eine Reihe von Konzerten auf nach London.

Doch ihre psychischen Probleme und die Alkohol- und Drogensucht werden in England immer offensichtlicher. Die Tour wird zu ihrer Abschiedstournee. Sechs Monate nach den Auftritten verstirbt Judy Garland in London an einer Überdosis Schlaftabletten.

In Kürze: Judy Garland arbeitet von klein auf im Showbusiness. Früh muss sie lernen, dass sie sich an die Regeln des MGM-Studiochefs Louis B. Meyer halten muss. Um immer zu funktionieren, werden ihr Aufputschmittel gegeben. Selbst von ihrer Geburtstagstorte soll sie nicht kosten, um die schlanke Figur zu halten. Diese Ereignisse bilden Narben auf ihrer Seele. Judy Garland wird abhängig von Drogen und Alkohol und bekommt Depressionen.

Fazit: Der Film „Judy“ zeigt die Schattenseiten, die Hollywood mit sich bringt. Renée Zellweger schafft es, die zerbrechliche Judy Garland mit einer gewissen Leichtigkeit darzustellen. Die Rückblicke in ihre Kindheit ermöglichen dem Publikum, Judys Lage nachzuvollziehen.

„Judy“, 118 Minuten, verfügbar auf Amazon Prime, auf DVD & Blu-ray erhältlich, freigegeben ab null Jahren.

 

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