Film-Premiere Doku erzählt „Die wichtigen Jahre - Su Turhan in Straubing“

, aktualisiert am 01.10.2022 - 07:00 Uhr
Präsentieren das Film-Porträt (von links): Su Turhan, Sonja Ettengruber und Armin Weigel. Foto: Manuel Bogner

„Das Schreiben ist mein Lebenselixier.“

„Die wichtigen Jahre - Su Turhan in Straubing“ – so heißt der Dokufilm über den Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur. Er wurde am Mittwoch im Anstatt-Theater zum ersten Mal gezeigt.

Im Rahmen eines Freistunde-Talks mit Moderatorin Sonja Ettengruber erzählte Su Turhan von seinen Erfahrungen als Gastarbeiterkind und beantwortete in einem lockeren Gespräch Fragen aus dem Publikum.

Im Alter von zwei Jahren ist Su Turhan mit seinen Eltern von Instanbul nach Straubing gezogen. Hier ging er auf die Grundschule Ulrich-Schmidl, verbrachte viel Zeit in der nahegelegenen Stadtbibliothek Ost und machte schließlich sein Abitur am Ludwigsgymnasium.

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Kurz bevor er sein Germanistikstudium in München begann, fragte ihn die erfolgreiche Theatergruppe „Bella Donner“, ob er ein Stück für sie schreiben möchte.

Das Werk wurde damals im Theater am Hagen aufgeführt und entfachte ein kreatives Feuer in Su. Über die Jahre folgten mehrere Bücher über Kommissar Pascha und auch etliche Filme – darunter der Kurzfilm „Gone Underground“, der international auf Festivals gezeigt wurde.

Su Turhan ist ebenso bekannt für seine Hörspiele in der Reihe „FC Bayern Team Campus“, bei denen es um mehrere Jugendliche geht, die Fußballstars werden wollen.

Der Dokufilm zeigt, wie Su Turhan Orte in Straubing besucht, die ihn in seiner Jugend geprägt haben. Dabei geht es auch um seinen neuen Jugendroman „Frau Habersak und die Sache mit den leuchtenden Dämonen“ und wie seine Erinnerungen mit der Stadt die Geschichte des Buches beeinflusst haben.

In der Fragerunde erzählte er viel über sein Engagement gegen Rassismus an bayerischen Schulen und brachte dabei auch viele Erfahrungen aus seiner Jugend ein. Deshalb hat er auch im Rahmen des Programms „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ die Patenschaft für zwei Schulen übernommen.

Gemeinsam mit der Redaktion Freistunde, Armin Weigel und Moritz Thiel entstand im Rahmen von „Wir sind Straubing“ das filmische Porträt.

Freistunde-Logo

Hinweis: Dieser Text stammt aus der Freistunde, der Kinder-, Jugend- und Schulredaktion der Mediengruppe Attenkofer. Für die Freistunde schreiben auch LeserInnen, die Freischreiben-AutorInnen. Mehr zur Freistunde unter freistunde.bayern.

 
 
 

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