Feuerwehr in Regensburg Langer Einsatz nach CO-Alarm in Industriebetrieb

Die Regensburger Berufsfeuerwehr rückte am Mittwoch zu mehreren Einsätzen aus. (Symbolbild) Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Ein arbeitsreicher Tag liegt hinter der Regensburger Feuerwehr: Am Mittwoch mussten die Kameraden gleich zu fünf Einsätzen ausrücken. 

Den Anfang machte gegen 11.30 Uhr ein Brandmeldealarm in einer Grundschule. Noch auf der Anfahrt ging ein weiterer Alarm ein, diesmal aus einem Industriebetrieb. Der Löschzug teilte sich daraufhin auf. Während sich der Einsatz an der Schule schnell als Fehlalarm herausstellte, erwartete die Floriansjünger in dem Betrieb tatsächlich eine ernste Situation. In einem Tunnelsystem für Versorgungsleitungen war eine deutlich erhöhte Konzentration von Kohlenstoffmonoxid (CO) sowie eine leichte Rauchentwicklung gemeldet worden. Zwar stellte sich der vermeintliche Rauch später als Staub heraus, der wohl durch Bauarbeiten aufgewirbelt wurde - die Gaskonzentration war aber in der Tat erhöht. Die Feuerwehr lüftete die verbundenen Schächte gründlich, konnte die Ursache für die hohe CO-Konzentration aber nicht ausfindig machen. Erst nach rund zwei Stunden gaben die Messgeräte Entwarnung. 

Im weiteren Verlauf des Nachmittags warteten noch drei weitere Einsätze auf die Berufsfeuerwehr: Gegen 14.30 Uhr wurde ein Unfall auf der A93 gemeldet, kurz vor 15 Uhr ertönte ein Rauchwarnmelder in Ziegetsdorf und wenig später die Brandmeldeanlage eines Einkaufszentrums. Bei all diesen Fällen musste die Feuerwehr aber nicht mehr in größerem Umfang eingreifen.  

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