Festzelt-Streit in Landshut Gericht weist Krämmers Klage ab

Für die Festhalle Krämmer wird es auf der Frühjahrsdult wohl nix mehr werden. Foto: LZ-Archiv/cv

Die Chancen, dass Christian Krämmer auf der Frühjahrsdult sein Zelt aufstellen darf, schwinden. Nun hat das Verwaltungsgericht Regensburg seinen Eilantrag abgelehnt. Krämmer hatte beantragt, dass die Rücknahme seiner Dultzulassung durch die Stadt nicht vollzogen wird.

Die Stadt nahm die Zulassung zurück, nachdem sie von der rechtskräftigen Verurteilung Krämmers wegen der Beschäftigung von Scheinselbstständigen beim Zeltaufbau erfahren hatte. Da das Urteil bereits gesprochen war, bevor Krämmer die Zulassung zur Frühjahrsdult erhalten hatte, sah sich die Stadt zu diesem Schritt veranlasst.

Das Verwaltungsgericht in Regensburg schloss sich dieser Sicht zumindest in der Tendenz jetzt an. Demnach habe Krämmer durch das Verschweigen des rechtskräftigen Abschlusses des Strafverfahrens den Rücknahmegrund mit verursacht. Deshalb sei sein Vertrauen in die Zulassung zur Dult niedriger zu gewichten als das öffentliche Interesse und das Interesse des Konkurrenten, heißt es seitens des Gerichts.

Beim Konkurrenten handelt es sich um den "Zollhaus"-Wirt Patrick Schmidt. Dessen Premiere als Dultwirt rückt damit nun immer näher. Er war mit seiner Bewerbung um die Frühjahrsdult Krämmer ursprünglich unterlegen. Durch die jüngsten Entwicklungen erhielt er aber den Zuschlag für das Festzelt auf der Ringelstecherwiese.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 07. März 2018.

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