155 Reiter nahmen am Samstag am Miltacher Martinitritt teil. Die Verantwortlichen von Gemeinde und Pfarrei waren froh, noch rechtzeitig vor strengeren Corona-Maßnahmen ihren traditionellen "Kirta" begehen zu können.

Mit einem eindrucksvollen Festgottesdienst in Konzelebration mit mehreren Geistlichen, musikalisch mitgestaltet von der Blaskapelle unter Leitung von Sepp Pielmeier, feierte die Pfarrgemeinde Miltach am Samstag ihr Patrozinium St. Martin. Pfarrer Jürgen Josef Eckl aus Pilsting/Großköllnbach, der vor zehn Jahren in dieser Kirche seine Primiz hatte, war diesmal Festprediger. Monsignore Pfarrer Augustin Sperl segnete zwei Reiterfahnen und zwei Erinnerungsbänder zur Übergabe an langjährige Martinireiter.

Danach formierten sich die Fußteilnehmer zur eucharistischen Prozession, voran mit den Martinireitern, man zählte 155 Reiter. Für den Ablauf hieß es die Corona-Regeln und ausreichend Abstand zu beachten. Das jahrhundertealte Brauchtum des Kirchenpatroziniums mit Martiniritt wurde mit Einhaltung der Vorgaben heuer sehr erfolgreich fortgesetzt.