Feldkirchen „Viel Leid gesehen“ – Warteraum wird zum Jahresende geschlossen

Zahlreiche Flüchtlinge wurden seit September 2015 im Warteraum Feldkirchen kurzzeitig aufgenommen und registriert. Ende des Jahres soll der Warteraum geschlossen werden. Foto: Archiv/Ulli Scharrer

Vermutlich bis zum Ende des Jahres wird der Warteraum Feldkirchen endgültig dichtgemacht. Seit Juni befand er sich bereits im „Stand-by-Modus“, weil mit Schließung der Balkan-Route im März dort keine Flüchtlinge mehr angekommen waren. „Seitdem haben wir damit auch konkret nichts mehr zu tun“, erläutert Jürgen Zosel, Kreisgeschäftsführer des BRK, am Mittwoch auf Anfrage. Der Schwerpunkt der Arbeit des Bayerischen Roten Kreuzes liege nun auf dem Wartebereich Erding. Auch der Kreisverband Straubing-Bogen werde dort seine Kompetenzen und Erfahrungen einbringen, so Zosel.

Im September 2015 war der Warteraum Feldkirchen im Zuge des immer stärker werdenden Flüchtlingsstromes eingerichtet worden. Die BRK-Helfer und ihre zahlreichen ehrenamtlichen Unterstützer haben dort viel menschliches Leid gesehen. „Ich habe einen direkten Bezug zur Flüchtlingsthematik und Weltpolitik erhalten,“ schildert Zosel nachdenklich. „Die vielen persönlichen Schicksale kann man nicht einfach abstreifen.“

Durch die Arbeit in Mitterharthausen habe er jedoch auch etwas sehr Schönes gelernt: „In Straubing gibt es ein unglaubliches Potenzial an Menschen, die gerne helfen möchten.“ Nach der endgültigen Schließung möchte der Kreisverband deshalb noch einen offiziellen Dank an die vielen Ehrenamtlichen aussprechen.

Den vollständigen Bericht lesen Sie am Donnerstag, 24. November, in der Straubinger Rundschau.

 
 
 

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