Faschingskrapfen 2020 Exotische Krapfen – von Aperol über Erdbeeren bis Bier

Seit einiger Zeit lassen sich viele bayerischen Bäckereien zur Faschingssaison immer auch ausgefallene Krapfen-Kreationen einfallen. Foto: Stefan Karl

Neues Jahr, neuer Fasching, neue Krapfen. Die bayerischen Bäckermeister überbieten sich seit einiger Zeit Jahr für Jahr mit neuen ausgefallenen Kreationen. Drei exotische Krapfenvariationen, die dieses Jahr in den Auslagen warten, stellen wir Ihnen vor.

Es scheint ein unausgesprochener Wettbewerb zwischen den Bäckermeistern in Bayern zu sein: Wer macht den abgefahrensten Krapfen, wer löst mit seiner Interpretation des Kultgebäcks gar einen Hype aus?

Unter anderem gab es in den vergangenen Jahren den Goaßmaß-Krapfen und den Leberkas-Krapfen.

Schon zu Anfang des Jahres kam von vielen Bäckereien der bittersüße Kommentar auf die Bon-Pflicht auch für Mini-Geschäfte in Form des „Kassenbon-Krapfens“ – ein Krapfen mit aufglasiertem Kassenbon. Nach dem PR-Gag gegen das neue Gesetz geht es nun – zumindest meist – ans Eingemachte: Neue Geschmacksvariationen, die Bayern und die Welt so noch nicht vom Faschingsgebäck kannten.

„Bella Italia“ – der Aperol-Spritz-Krapfen

Mitten in der kalten Jahreszeit ein Hauch von Sommer in Italien – das soll der Krapfen „Bella Italia“ der Bäckerei Artmeier aus dem Straubinger Stadtteil Ittling sein. Bäckermeister Florian Artmeier hat aus Aperol, Weißwein und Orangenpaste eine Füllung komponiert, die dem Kult-Sommerdrink geschmacklich und farblich nahe kommen soll. Auch die Glasur ist mit Orangenaroma versetzt. Den Aperol-Krapfen gibt es seit Freitag in der Bäckerei Artmeier.

Der „Braumeister“ – Süßgebäck mit Herz aus Bier

Der erste Sud der wiederauferstandenen Schlossbrauerei Ebersberg hat Bäckermeister Richard Freundl aus Ebersberg zu seiner Kreation inspiriert. Der „Braumeister“ ist mit einer Mischung aus Bier und Sahne gefüllt. Die Glasur zeigt das Logo der Schlossbrauerei. Bier und Trever aus der Brauerei nutzt Freundl schon länger in seiner Bäckerei – „allerdings bisher nur für Brot“. Damit aus dem Bierkrapfen auch geschmacklich eine runde Sache wurde, brauchte es einige Versuche und Experimente. Den „Braumeister“ gibt es seit Freitag in der Bäckerei Freundl in Ebersberg.

Der „Erdbeerkrapfen“ – Frühlingsbote in rot-weiß

Bereits im vergangenen Frühjahr begann die Geschichte dieser Kreation: mit Erdbeermark von Früchten, die von oberbayerischen Feldern stammen. Die Bäckerei und Konditorei Hoffmann aus München wollte der Frühlingsfrucht ein Denkmal setzen. Heinz Hoffmann garniert seine Krapfen nicht nur mit einer ganzen Erdbeere: Im Inneren soll das Erlebnis warten. Das Erdbeermark in der Füllung ist mit Vanillecreme abgeschmeckt. Seit Freitag ist die Bäckerei Hoffmann mit dem Erdbeerkrapfen am Start.

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