Faschingsendspurt in München Tanzende Marktfrauen und Corona-Verkleidungen

Das Highlight des Faschingsdienstags in München: Der Tanz der Marktweiber über den Viktualienmarkt. Foto: Felix Hörhager/dpa

Pfiat di, Fasching: Auch in Bayern haben am Dienstag zahlreiche Narren tanzend und feiernd die diesjährige Faschingssaison beendet.

Während in einigen Städten Masken- und Musikgruppen als Gaudiwürmer durch die Straßen zogen, ließen die Münchner die närrische Zeit traditionell mit einem großen Fest auf dem Viktualienmarkt ausklingen.

Besonders beliebt heuer: Corona-Verkleidungen, wahlweise als Bierflasche der gleichnamigen Marke oder im Ganzkörperanzug mit Schutzmaske. Als Höhepunkt in München führten wie jedes Jahr mehrere Standfrauen des Viktualienmarktes ihren traditionellen Tanz der Marktweiber vor. Angelehnt an ihre Stände trugen die Frauen prächtige Blumen-, Bienen- oder Kuhkleider und zeigten begleitet von Konfetti und viel Beifall ihre monatelang einstudierte Choreographie.

Bei aller Feierlaune gab es in der Landeshauptstadt aber auch ernste Töne: "Wir sind in Gedanken bei den Opfern von Hanau und den Verletzen in Volkmarsen", sagte Kommunalreferentin und Bürgermeisterkandidatin Kristina Frank (CSU). "Aber wir dürfen dem Terror nicht unser Leben widmen und auch trotzdem feiern." Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hatte wegen des tödlichen Anschlags in Hanau seine Teilnahme an allen Faschingsveranstaltungen dieses Jahr abgesagt. Mit Beginn des Aschermittwochs um Mitternacht ist die sogenannte fünfte Jahreszeit offiziell vorbei und die Fastenzeit beginnt.

 

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