Falschgeld im Auto Schleierfahnder entdecken 10.000 Euro in Blüten

Im Auto eines 26-Jährigen fanden Polizisten 10.000 Euro Falschgeld. Foto: imago

10.000 Euro in Falschgeld hat die Polizei am Dienstagnachmittag im Chamer Ortsteil Janahof entdeckt. Es gehört mutmaßlich einem 26-Jährigen aus dem Landkreis München. In seiner dortigen Wohnung fanden Beamte einen weiteren, mittleren fünfstelligen Betrag in Falschgeld.

Schleierfahnder der Grenzpolizeigruppe Furth im Wald kontrollierten den Autofahrer und fanden im Auto des Mannes etwa 10.000 Euro Falschgeld. Dabei handelt es sich um veränderte Banknotenabbildungen, zu denen auch sogenannte Prop-Copy oder Movie-Money-Noten gehören. 

Diese Noten weisen in der Regel keine Imitation der Sicherheitsmerkmale auf und können daher durch die Prüfmethode „Fühlen-Sehen-Kippen“ als falsch identifiziert werden, informiert die Polizei. Die Mehrzahl der Stücke wird dennoch als grundsätzlich im Zahlungsverkehr verwechselbar eingestuft. Deshalb wurde er vorläufig festgenommen und die Falsifikate sichergestellt.

Darüberhinaus stellten die Fahnder ein Schlagwerkzeug sicher, das der Tatverdächtige in seinem Fahrzeug mitführte. 

Die Beamten entdeckten außerdem falsche Banknoten im mittleren fünfstelligen Bereich im Wohnung des Mannes. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde der Mann wieder entlassen.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Verbrechens der Geldfälschung führt die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg in enger Abstimmung mit der Falschgeldzentralstelle des Bayerischen Landeskriminalamtes.

 
 
 

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