Gegen das Corona-Virus impfen lassen: Die Frage scheidet die Geister, führt zu ausufernden und nicht nur im Internet aggressiv geführten Diskussionen. Eine Familie im nördlichen Landkreis Straubing-Bogen hatte schließlich für sich eine Lösung gefunden: Der 22-jährige Sohn ging - auch seiner 62-jährigen Mutter, die Vorerkrankungen hat, zuliebe - zu einem von der Tafel Bogen initiierten Impftermin am 15. Juli im Haus der Begegnung in Bogen. Dieser stand der gesamten Bevölkerung ohne Anmeldung offen.

Trotz seiner relativ spontanen Entscheidung bereitete er sich gut vor: "Ich habe mich zu Biontech, Astra Zeneca und Johnson & Johnson informiert und mich bewusst für Johnson & Johnson entschieden", erzählt der junge Mann. "Auch weil eine Vektorimpfung viel länger erprobt ist als die mRNA-Methode und der Impfschutz mit diesem Wirkstoff nur eine Impfung erfordert." Verabreicht wurde ihm jedoch der Biontech-Impfstoff.