Falsche Anschuldigungen gegen die Polizei Erneut Ärger mit Jugendlichen am Brennpunkt Dingolfings

Ein 16-jähriges Mädchen beschuldigte am Freitag Polizisten, grundlos angegriffen worden zu sein. Die Aufnahmen der Body-Cam zeigten allerdings ein anderes Bild. (Symbolbild) Foto: Kneffel/dpa

Aufzeichnungen mit der Body-Cam halfen der Polizei am Freitagabend in Dingolfing. Denn ein 16-jähriges Mädchen hatte die Polizisten zuvor beschuldigt, von ihnen grundlos angegriffen worden zu sein. Wie sich herausstellte, eine falsche Anschuldigung.

Am Freitag wurden mehrere Jugendliche gegen 21 Uhr auf einem öffentlich zugänglichen Schulgelände des Dr.-Martin-Luther-Platzes festgestellt. Als die Polizisten vor Ort eintrafen, machten sich die Jugendlichen sofort aus dem Staub. Eine 16-Jährige stolperte dabei allerdings, fiel hin und zog sich sichtbare Verletzungen im Gesicht zu. Sofort kümmerten sich die Polizeibeamten um das Mädchen und erkundigten sich um dessen Wohlergehen. Die 16-Jährige lehnte allerdings jegliche Hilfe ab und gab an, von ihrer Mutter abgeholt zu werden.

Noch bevor sie entlassen wurde, kam ein 26-jähriger Bekannter des Mädchens hinzu. Er war sofort auf Krawall gebürstet und zeigte sich äußerst aggressiv gegenüber den Polizisten. Um eine Eskalation zu verhindern, wurde die Situation von den Beamten mit der Body-Cam dokumentiert. Im Anschluss konnte der Einsatz beendet werden.

Nur kurze Zeit später begegnete das Mädchen einer anderen Polizeistreife im Stadtgebiet Dingolfing. Dabei gab sie an, bei einer vorherigen Kontrolle angegriffen worden zu sein. Dies teilte sie sogar telefonisch bei der Polizeiinspektion Dingolfing mit. Eine sorgfältige Prüfung der zuvor gefertigten Aufzeichnungen der Body-Cam entkräftete die Behauptungen des Mädchens jedoch in vollstem Umfang. Es handelt sich bei den Angaben schlichtweg um eine Lüge. Aus diesem Grund wird nun gegen die 16-Jährige wegen der nicht gerechtfertigten Anschuldigungen ermittelt.

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