Fall aufgeklärt Kätzchen-Tod von Altfraunhofen war doch ein Unfall

Der Tod der beiden Jungkatzen sorgte im Laufe der Woche für starke Emotionen. Offenbar war nun aber doch alles ganz anders, als zunächst gemutmaßt wurde. (Symbolbild) Foto: Patrick Pleul/dpa

In den letzten Tagen hat ein Gewaltakt an zwei Katzenjungen in Altfraunhofen im Landkreis Landshut für viel Aufregung gesorgt: Angeblich hatte ein unbekannter Mann die Jungtiere aus seinem Auto geworfen und absichtlich überfahren. Die Vilsbiburger Polizei stellte nun fest: Offenbar war es doch ein tragischer Unfall.

Am vergangenen Samstag, 11. Juli, hatte ein Zeuge gegen 13.15 beobachtet, wie die zwei Kätzchen – absichtlich, wie er dachte – überfahren wurden. Doch er muss sich geirrt haben, wie ein Sprecher der PI Vilsbiburg gegenüber idowa erklärt: "In solchen Situationen kommt es oft zu Wahrnehmungsfehlern." Der Zeuge habe die Katzen wohl auf den Boden fallen sehen und gedacht "Irgendwo müssen die ja herkommen, die wurden bestimmt hinausgeworfen." 

Die tatsächliche Ursache für den Tod der Katzen fand die Polizei im Rahmen weiterer Ermittlungen: Im Motorraum des tatverdächtigen Fahrzeugs stellten die Beamten eine Art "Nest" aus Katzenhaaren fest. "Die Kätzchen sind dort wohl unbemerkt hineingeklettert und waren da auch über längere Zeit immer wieder gelegen", so der Polizeisprecher. Als das Auto dann losgefahren sei, seien die Katzenjungen wohl aus dem Motorraum auf die Straße gefallen, ohne dass die Fahrerin dies bemerkt habe.

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