Fahrlässige Tötung in Landau Tödlicher "Allerweltsfehler": Kein Fahrverbot für Angeklagten

Ein gerechtes Urteil für fahrlässige Tötung im Straßenverkehr ist schwer zu finden. Foto: picture alliance/dpa/Arne Dedert

Ein Lkw-Fahrer, der beim Rückwärtsfahren einen Radfahrer übersehen und überrollt hatte, ist vom Amtsgericht wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen verurteilt worden. Im Strafbefehl hatte die Staatsanwaltschaft auch ein dreimonatiges Fahrverbot gefordert. Dies bleibt dem Angeklagten nun erspart - ein Ausnahmefall, wie Richter Johann Duschl in der Urteilsbegründung sagte.

Der Angeklagte war vom Erscheinen zur Verhandlung entbunden worden. Er befindet sich derzeit auf Reha, um sich von den zwei Schlaganfällen zu erholen, die er nach dem tragischen Unfall erlitten hatte. Die Tat hatte er schon im Vorfeld der Verhandlung gestanden. Im vergangenen Jahr war er im Osterfeld in Pilsting mit seinem Lastwagen rückwärts gefahren. Obwohl er nicht sehen konnte, was sich hinter seinem Fahrzeug befand, hatte er keinen Einweiser zu Hilfe geholt.

 

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