Illegaler Grenzübertritt Polizeihubschrauber kreist über dem Landkreis Cham

Derzeit fahndet die Bundespolizei nach illegal über die Grenze bei Höll eingereisten Menschen. Foto: dpa

Ein Hubschrauber der Bundespolizei kreist am Freitagmittag über dem Landkreis Cham. Seine Besatzung hält Ausschau nach illegal Eingereisten. Sie sind vermutlich am Morgen über den Grenzübergang Höll nach Deutschland gekommen und suchen den Weg ins Landesinnere.

Die ersten Ermittlungen der Bundespolizei ergaben: Die Gruppe aus dem Nahen Osten und Südasien kam mit dem Laster an die Grenze bei Waldmünchen. Dort verließen sie den Lkw und gingen zu Fuß weiter. Die Personengruppen marschierten auf dem Radweg von Höll Richtung Perlhütte – und einem Zeugen kam das seltsam vor.

Die erste Feststellung der Bevölkerung habe es um 6.45 Uhr gegeben, teilt ein Sprecher der Bundespolizei mit. Um 7.30 Uhr meldete sich der Zeuge schließlich bei der Landespolizei, um seine Beobachtungen mitzuteilen – und das setzte schließlich eine Großfahndung in Gang. Kräfte der Bundespolizei Waldmünchen plus zusätzliche Kräfte aus Deggendorf und Tschechien fahndeten nach den auf tschechischer Seite abgeladenen Menschen.

Hüben und drüben dürften es nach Angaben des Sprechers jeweils 30 bis 35 Einsatzkräfte gewesen sein. Diese schnappten acht Personen bei Perlhütte, drei weitere in Waldmünchen. Noch einmal drei Menschen konnten in Schwandorf festgesetzt werden. Das Trio war unterwegs Richtung Nordrhein-Westfalen.

Die Suche nach den restlichen Einreisenden wird bis Einbruch der Dunkelheit fortgesetzt. Der Sprecher ging davon aus, dass es sich um insgesamt 19 illegal über die Grenze Gekommene handelt. Dies führte er auf die Aussage von Mitreisenden zurück.

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