Keiner hat gewonnen. Weder der frühere Maristenfrater G. auf der Anklagebank, verurteilt wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern und sexueller Nötigung. Und genauso wenig die Opfer, mittlerweile gestandene Männer, am Freitag dicht an dicht gedrängt auf den Zuschauerplätzen im Amtsgericht Memmingen. Ein Jahr und acht Monate auf Bewährung für zwei Fälle, die bald 20 Jahre vergangen sind. Doch die Betroffenen wollen den ehemaligen Frater, der bis zuletzt in Furth gelebt hat, hinter Gittern sehen, sie legen Berufung ein.

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