EU-China-Gipfel EU streitet über den richtigen Kurs

Chinas Regierungschef Li Keqiang wird in Brüsel zum Gipfeltreffen erwartet. Foto: dpa

Der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang streute schon vorab ein paar Freundlichkeiten. "Wir unterstützen nachdrücklich den europäischen Integrationsprozess in der Hoffnung auf ein vereintes und prosperierendes Europa", schrieb der Politiker am Montag in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt.

Pekings intensive Zusammenarbeit mit osteuropäischen Ländern sei "vorteilhaft für die Geschlossenheit der EU". Das klingt allerdings eher wie Hohn in den Ohren der Europäer. Dass sich nur wenige Tage zuvor Italien von Peking für das Projekt "Seidenstraße" verpflichten ließ, ohne sich zuvor mit Brüssel abzustimmen, hat für Verstimmung gesorgt. Griechenland verpachtete auf der Suche nach privaten Investitionen ausgerechnet den strategisch wichtigen Hauptstadthafen Piräus an die Volksrepublik. Die Führung aus Fernost setzt sich dem Verdacht aus, die EU auseinandertreiben zu wollen - und erwischt die Union dabei auf dem falschen Fuß.

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 09. April 2019.

Übrigens: Die Einzelausgabe des ePapers, in dem dieser Artikel erscheint, ist ab 09. April 2019 verfügbar. Klicken Sie auf ePaper und geben Ihren Suchbegriff ein. Es werden Ihnen dann alle Ausgaben angezeigt, in denen sich der Artikel befindet.

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading