A92 bei Wörth an der Isar Ersthelfer retten Fahrer aus brennendem Auto

Der Autofahrer wurde bei dem Unfall in seinem Wagen eingeklemmt und schwer verletzt. Foto: Florian Pichlmaier

Wohl nur dem schnellen Eingreifen dreier Männer ist es verdanken, dass ein 49-jähriger Autofahrer am Montagvormittag einen schweren Unfall auf der A92 überlebte. 

Der Mann aus dem Landkreis Sulzbach-Rosenberg war gegen 10 Uhr in Fahrtrichtung Deggendorf unterwegs, als er zwischen der Anschlussstelle zur B15neu und Wörth an der Isar nahezu ungebremst in einen vorausfahrenden Sattelzug krachte. Der Aufprall war so heftig, dass der Alfa Romeo des 49-Jährigen sofort Feuer fing. Da der Fahrer im Wrack des Autos eingeklemmt wurde und sich nicht selbst befreien konnte, hätte er wohl den sicheren Tod gefunden - wenn nicht drei Männer schnell und vorbildlich reagiert hätten. Ein 53-jähriger Brummifahrer aus dem Landkreis Landshut, ein 35-Jähriger aus dem Landkreis Erding und ein 31-Jähriger aus dem Landkreis Freising hielten an und löschten das brennende Auto mit ihren Feuerlöschern. Dadurch haben sie dem 49-Jährigen wohl das Leben gerettet. Der schwer verletzte Mann wurde später von der Feuerwehr in einem über einstündigen Kraftakt befreit und dann in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Die A92 war nach dem Unfall bis etwa 15 Uhr gesperrt, zeitweise erreichte der Rückstau eine Länge von knapp drei Kilometern. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 80.000 Euro. 

Bereits etwa eine Stunde zuvor hatte sich auf der nahen B15neu ein Unfall ereignet. Lesen Sie hierzu: Zwei Unfälle innerhalb weniger Kilometer

Um die genaue Unfallursache zu klären, bittet die Polizei Zeugen des Unfalls, sich unter der Telefonnummer 08702/948299-0 zu melden. 

Einen ausführlichen Artikel zu beiden Unfällen lesen Sie auf idowa+ und in der Dienstagsausgabe der Landshuter Zeitung. 

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