Tragischer Unfall im KKI Mitarbeiter bei Rückbauarbeiten tödlich verunglückt

Bei den Rückbauarbeiten am Kernkraftwerk Isar ist am Donnerstag ein Arbeiter so schwer verletzt worden, dass er wenig später verstarb. (Symbolbild) Foto: LZ-Archiv

Bei einem tragischen Unfall im Kernkraftwerk Isar im Landkreis Landshut ist am Donnerstag ein Mitarbeiter so schwer verletzt worden, dass er wenig später starb. 

Laut Polizeibericht war der Mitarbeiter eines Dienstleisterunternehmens gegen 11.40 Uhr mit Demontagearbeiten an einem großen Behälter beschäftigt. Dabei löste sich offenbar ein größeres Teil und begrub den Mann unter sich. Der Mitarbeiter wurde dabei eingeklemmt und so schwer verletzt, dass er wenig später verstarb. Wie genau es zu dem Unfall kam, ist bislang noch unklar. "Wir sind geschockt und zutiefst betroffen", so Carsten Müller, Standortleiter des Kernkraftwerks. Er kündigte an, die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft aktiv zu unterstützen. Auch die atomrechtliche Aufsichtsbehörde wird über den Vorfall informiert. 

Zu einer Freisetzung oder Kontamination mit radioaktiven Stoffen kam es durch den Unfall nicht. 

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