"Es war unglaublich" Baseball-Superstar Max Kepler zu Besuch in Regensburg

Baseball-Superstar Max Kepler war am Samstag zu Gast in Regensburg. Foto: Fabian Roßmann

Baseball-Superstar Max Kepler (26) war am Samstag zu Gast in Regensburg. Im Baseballstadion schrieb er fleißig Autogramme und schaute bei einem Trainingscamp vorbei.

Es war ein echtes Highlight am Samstag für die Sportstadt Regensburg. Mit Baseballer Max Kepler von den Minnesota Twins war ein echter Sport-Superstar zu Gast in der Domstadt. Für Kepler war es die Rückkehr an den Ort, wo er wichtige Schritte in seiner Karriere gemacht hat. Denn ab 2008 besuchte er in Regensburg das Sportinternat.

"Ich freue mich, hier zu sein", sagte Kepler unter dem Beifall der knapp 600 Fans, die sich zur Autogrammstunde in der Armin-Wolf-Arena versammelt hatten. Kepler präsentierte sich dabei äußerst sympathisch, bodenständig und nahbar. Er ließ keinen einzigen Foto- oder Autogrammwunsch offen, über eine Stunde nahm er sich dafür Zeit. Moderator Armin Wolf sagte sicher nicht zu Unrecht: "Das war die größte Autogrammstunde, die Regensburg in den letzten Jahren gesehen hat."

Auch Kepler selbst war überwältigt und sagte über seine Eindrücke: "Es war unglaublich. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass so viele kommen - gerade auch bei der Kälte. Mir fehlen ein bisschen die Worte. Es war das erste Mal, dass ich einen solchen Empfang erhalten habe."

Nach der Autogrammstunde und Interviewterminen schaute Kepler noch in der Trainingshalle der Legionäre vorbei. Dort fand ein Baseballcamp für Jugendliche im Alter von 12 bis 14 Jahren statt. "Jetzt mit den Kids hier zu sein, ist für mich das Wichtigste", sagte Kepler. Was es denn brauche, um ein guter Baseballspieler zu werden? "Man braucht einen guten Schwung und gute Arme, klar. Aber man muss vor allem immer hart arbeiten und mental stark sein", so der Profi. Gerade für die Jugendlichen sei jedoch das Wichtigste: Spaß am Sport haben. "Baseball ist ein schwerer Sport und je höher man steigt, desto schwerer wird es. Deshalb sollte man einfach immer Spaß am Spiel haben", findet Kepler.

Im Februar hat Kepler bei den Minnesota Twins einen Fünfjahresvertrag über insgesamt 35 Millionen Dollar unterschrieben. Er betonte aber glaubhaft, dass für ihn Geld nicht das Wichtigste ist: "Ich bin einfach dankbar, weitere fünf Jahre für die Twins zu spielen." Der Familie wolle er ein Haus kaufen. "Um die Eltern muss man sich schon kümmern", sagte er. "Sonst denke ich nicht viel ans Geld. Ich will einfach Baseball spielen und Spaß haben." Und Spaß, den hatte Kepler sichtlich auch am Samstag bei der Rückkehr nach Regensburg.

 

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