Konrad Dippel ist als parteifreier Direktkandidat im Wahlkreis Weiden angetreten. Er holt dort zwar 7,1 Prozent der Erststimmen (nach den Kandidaten der CSU, SPD und AfD) und damit viel mehr als andere parteilose Kandidaten in Ostbayern. Dennoch ist Dippel am Tag nach der Wahl "enttäuscht und desillusioniert", wie er unserer Redaktion sagt. Der 50-Jährige sei fest davon ausgegangen, wenigstens zehn Prozent der Stimmen zu holen. Diese Hürde ist deswegen wichtig, weil die Kandidaten 2,80 Euro pro Stimme kriegen, wenn sie überschritten wird.

Er bleibt auf seinen hohen Kosten sitzen