Dr. Suzanna Randall und Dr. Insa Thiele-Eich sollen die ersten deutschen Frauen im Weltall werden. Ein Teil ihrer Ausbildung findet kurioserweise unter der Erde statt, genauer gesagt in einer Oberpfälzer Höhle. Die mehrtägige Expedition leitete Sabrina Huber aus Langquaid. Vom All zur Erde dauert es theoretisch sechs Stunden - aus der Höhle kommt man erst nach zwei Tagen raus. Am meisten fehlten ihnen Licht und Wärme, erzählen die beiden Frauen.

Im Juli 2022 soll eine der beiden Frauen als erste deutsche Astronautin zur internationalen Raumstation ISS fliegen. Auf diesen Flug und Aufenthalt im All bereiten sich die beiden Frauen schon seit vielen Jahren vor, sowohl wissenschaftlich wie auch körperlich. Eine Höhlenexpedition gehört auch dazu.

Ähnlich wie im Weltall sei man in einer Höhle ebenfalls von der Welt abgeschnitten. Im All könne man die Erde zwar sehen, aber sie ist trotzdem nicht erreichbar. Dieses Isolationsgefühl habe man in der Höhle auch, berichtet Huber.