Ermittlungen Mehr als 300 Verfahren wegen Betrugs im Gesundheitswesen

Ein Einsatzwagen der Polizei steht vor einer Dienststelle. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Bayerische Ermittler haben in den vergangenen eineinhalb Jahren weit mehr als 300 Verfahren wegen Betrugs- und Korruptionsfällen im Gesundheitswesen eingeleitet. Die eigens eingerichtete Zentralstelle zur Bekämpfung von Betrug und Korruption im Gesundheitswesen (ZKG) zählte seit ihrer Gründung im September 2020 schon 329 Verfahren gegen namentlich bekannte und 57 Verfahren gegen namentlich unbekannte Beschuldigte, wie Justizminister Georg Eisenreich (CSU) in München mitteilte. Er sprach von "schwarzen Schafen unter Ärzten und Pflegediensten". Die überwiegende Zahl der Verfahren betrifft nach Angaben seines Ministeriums Ärzte, Pflegedienste und Physiotherapeuten.

60 Verfahren sind bei der ZKG nach Angaben Eisenreichs allein im Zusammenhang mit dem Betrieb von Corona-Teststellen anhängig - 17 davon betreffen Teststellen mit Sitz in München.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading