Ermittlungen in Reisbach Wurden 50 Tauben und eine Katze mit Gift getötet?

Eine Taube vor einer Stadtkulisse.
In Reisbach bei Dingolfing wurden am Samstag etwa 50 tote Tauben gefunden. Auch eine Katze verendete. Die Polizei geht von Gift als Ursache aus. (Symbolbild) Foto: Christophe Gateau/dpa

Zahlreiche Tierkadavar wurden am Samstagabend in Reisbach im Landkreis Dingolfing-Landau entdeckt. Dabei handelte es sich zunächst um tote Tauben. Die Polizei geht mittlerweile davon aus, dass die Tiere vergiftet wurden.

Anwohner der Krankenhausstraße hatten gegen 18.50 Uhr die Polizei verständigt. Dort lagen überall am Boden und auf Dächern tote Tauben. Etwa 50 Kadaver wurden dabei gefunden. Kurz darauf verendete auch eine Katze. Wie sich herausstellte, hatte sie eine der toten Tauben gefressen. "Wir gehen deshalb derzeit davon aus, dass die Tiere mit hoher Wahrscheinlichkeit vergiftet wurden", berichtet ein Polizeisprecher am Montag. 

Gifköder oder dergleichen wurden jedoch bislang keine gefunden. Nun wurde eine Untersuchung der toten Tauben veranlasst. Dabei soll nach Möglichkeit auch geklärt werden, wie und wo die Tauben das Gift aufgenommen haben. 

Wer in Zusammenhang mit diesem Vorfall verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter Telefon 08731/3144-0 mit der Dingolfinger Polizei in Verbindung zu setzen. Etwaige verdächtige Fundstücke sollten keinesfalls angefasst werden, warnt die Polizei.

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