Ermittlungen in Österreich Fahndungsfotos vom Lockvogel der Ibiza-Affäre veröffentlicht

Wer kennt diese Frau? Das österreichische Bundeskriminalamt hat diese Fotos ausgegeben, um die Frau aus dem Ibiza-Video aufzuspüren. Foto: BKA Österreich

Eine Sonderkomissionen des österrreichischen Bundeskriminalamts soll mögliche Straftaten im Umfeld der sogenannten Ibiza-Affäre aufklären. Seit Mittwoch sucht die Behörde sucht mit Fahndungsfotos nach der Frau, die sich gegenüber FPÖ-Politikern als russiche Oligarchentochter ausgegeben hatte.

Die sogenannte „Soko Tape“ hatte die Ermittlungen zum sogenannten "Ibiza-Video" vor etwa einem Jahr aufgenommen. Einerseits sollen die Hintergründe zur Entstehung des "Ibiza-Videos" aufgeklärt werden. Andererseits soll die Soko die im Video getätigten Aussagen auf strafbare Hintergründe prüfen, heißt es in einer Erklärung des österreichischen BKA.

Zwischenbilanz der Ermittlungen

In den bisherigen Ermittlungen hat die Behörde nach eigenen Angaben umfangreiches Material zusammengestellt, dass die Causa Ibiza aufklären helfen soll. Im eigenen Zwischenbericht heißt es: „Insgesamt werden derzeit über 40 Ermittlungsverfahren im Auftrag der beiden Staatsanwaltschaften durch die Ermittler der Soko Tape abgearbeitet. Es wurden kriminalpolizeiliche Maßnahmen wegen des Verdachts auf 31 unterschiedliche Delikte gesetzt. In den letzten 365 Tagen wurden 139 Anlassberichte über die Zwischenergebnisse erfasst, 55 Hausdurchsuchungen, zehn freiwillige Nachschauen und 259 förmliche Vernehmungen geführt. Fünf Festnahmeanordnungen sowie 13 Rechtshilfeersuchen wurden umgesetzt. Bis dato konnten bei den Ermittlungen 34 Terrabyte an Daten sichergestellt werden.

Im Zuge der Ermittlungen hatten BKA-Beamte sowohl das "Ibiza-Video" mit einer Gesamtlänge von 12 Stunden, 32 Minuten und 38 Sekunden, als auch Equipment und Audiodaten sichergestellt.Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien mehrere Lichtbilder zur Ausforschung der unbekannten Täterin mit dem Aliasnamen Alyona MAKAROV. Aus kriminalpolizeilicher Sicht erhofft man sich dadurch nähere Erkenntnisse zu den Hintergründen betreffend die Herstellung und der Vorbereitung des "Ibiza-Videos".

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