Immer wenn die Herbstzeit naht, tauchen Erinnerungen an Hans Schierer (†) auf, bekannt als der "Treml Hans", als er mit seinem "Dampf" übers Land zog, um den Bauern das Getreide zu dreschen.

Von Mitte September bis Heiligdreikönig hinein dauerte es, bis der letzte Bauer ausgedroschen hatte. Zuletzt aber drosch der Treml Hans sein eigenes "Troid" und schloss dabei die Dreschsaison mit einem zünftigen Fest auf seinem Hof, mit Musik, Tanz, Gesang und einem Drescheressen ab.

Bei fortgeschrittener Stimmung wurden allerlei Spiele und Schabernack getrieben, bei denen meistens einer "ausg'schmiert" wurde.