Ergolding "Wir müssen eine halbe Schule bauen"

Das Landkreisgymnasium aus der Luft betrachtet: Für eine Erweiterung steht kaum Platz zur Verfügung. Foto: Klaus Leidorf

"Wenn das so weitergeht, wird der Landkreis Landshut bald eine einzige Großbaustelle sein." Es ist noch keine drei Monate her, dass dieser Satz an dieser Stelle in der Zeitung stand. Am kommenden Montag wird sich die Vorhersage erneut bewahrheiten, denn dem Kreistag steht eine schulpolitische Grundsatzentscheidung ins Haus, zu der es im Grunde genommen keine Alternative gibt. Obwohl erst im Schuljahr 2013/14 in Betrieb gegangen, muss das Gymnasium Ergolding schon wieder erweitert werden.

Wobei das Wort "erweitert" das Ausmaß der anstehenden Baustelle nur unzureichend beschreibt: "Das ist eine halbe Schule, die wir bauen müssen", umriss der für den kreiseigenen Hochbau zuständige Sachgebietsleiter Thomas Stöckl die Dimensionen des notwendigen Umbau- und Erweiterungsvorhabens, das einerseits auf die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium (G9) zurückzuführen und andererseits eine Folge des "Zuzugswachstums" in der Region Landshut ist.

Die Mitglieder des Bauausschusses, die sich bereits zu Wochenbeginn mit der Thematik auseinandersetzten, haben schon einmal die Richtung vorgegeben und an den Kreistag die einstimmige Empfehlung gerichtet, "dem notwendigen Um- und Erweiterungsbau im Rahmen der Einführung des G9-Gymnasiums und zur Realisierung der 5-Zügigkeit der Schule zuzustimmen". Aus diesem Grund soll die Verwaltung mit der Suche eines Planungsbüros sowie eines Büros für die Projektsteuerung beauftragt werden.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 11. Oktober 2018.

 
 

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