Ergolding Kein Platz für die AfD in Landshut

Auch dem Rosenhof in Ergolding lag eine Anfrage von Beatrix von Storch vor. Doch auch dort blieben die Türen für sie verschlossen. Foto: cv

Beatrix von Storch hätte am vergangenen Donnerstag gern in Landshut oder Ergolding über die aktuelle Asylpolitik gesprochen. Doch daraus wurde nichts.

Von Storch, die für die Alternative für Deutschland (AfD) im Europaparlament sitzt und eine der stellvertretenden Vorsitzenden der Partei ist, bekam keinen Einlass. Weder im Hotel Schönbrunn in Landshut noch im Ergoldinger „Rosenhof“. Die AfD beschuldigt nun Antifa-Aktivisten, den Von-Storch-Auftritt verhindert zu haben. Die wiederum weisen die Vorwürfe zurück. Unklar bleibt, welche Version zutrifft.

Von Storch, die dem national-konservativen Flügel ihrer Partei angehört, teilte vergangenen Donnerstagmorgen über Facebook mit, dass sie nicht nach Landshut kommen könne. Für den niederbayerischen AfD-Bezirkschef Stephan Protschka ist klar, wem die Absage zu verdanken ist. Einen Tag vor dem geplanten Auftritt von Storchs ließ er übers Internet wissen: „Leider hat die Antifa diese Schlacht gewonnen.“ Der „Rosenhof“ habe storniert. Zuvor seien Anrufe „von angeblich unbekannten Menschen“, so Protschka, eingegangen. Auf LZ-Nachfrage bestätigte er seine Vermutung, wonach es sich um Antifa-Leute gehandelt haben müsse. Die Anrufer hätten die AfD-Organisatoren als Nazis bezeichnet und von wirtschaftlichen Nachteilen für den „Rosenhof“ gesprochen, falls die Veranstaltung abgehalten würde.

 

Ich komme heute nicht nach Landshut! Die Tolerantos haben wieder zugeschlagen. Gastwirt bedroht. Gastwirt sagt ab. Meinungsfreiheit nicht für alle. Gab's schon mal.

 
 

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