Endlich ist der langgehegte Traum eines Standlmarktes in Erfüllung gegangen. Bürgermeister Christian Pröbst und dem Marktrat gelang es mit vereinten Kräften, am Samstag den ersten Wochenmarkt mit sieben Ständen zu eröffnen. Corona geschuldet konnten es noch nicht die angestrebten 13 Stände sein, da nur Lebensmittel- und Blumenstände erlaubt waren. Die Beteiligten waren dennoch zufrieden. Denn bisher hatte es lediglich ab und zu einmal einen Stand am Marktplatz gegeben.

Der Marktrat lockte in diesen schweren Pandemiezeiten die Standbetreiber mit einem besonderen Zuckerl. Wie der Bürgermeister erklärte, sind heuer weder Standgebühren noch Entgelt für sonstige Gebühren wie Strom zu entrichten. Dies war sicher auch mit ein Grund, dass der erste Markttag ein großer Erfolg wurde.

Die Standbetreiber bestätigten der Heimatzeitung gute Geschäfte. Der weitest angereiste Standbetreiber aus Salzburg sprach gar von seinem bisher größten Umsatz an einem Markttag. Nicht einmal in Bad Reichenhall, wo er auch immer vertreten sei, hätte er so einen Zuspruch.