Erfinder Andreas Unsicker im Interview Kommt "Das Ding des Jahres" 2020 aus Regensburg?

Andreas Unsicker präsentiert sein Zigaretten-Schloss in der Show "Das Ding des Jahres". Die Show kommt immer mittwochs um 10.15 Uhr auf ProSieben. Foto: ProSieben/Willi Weber

Andreas Unsicker aus Regensburg hat ein Zigaretten-Schloss entwickelt und möchte damit kommende Woche die ProSieben-Show "Das Ding des Jahres" gewinnen.

Wer sich das Rauchen abgewöhnen möchte, dem könnte die Erfindung von Andreas Unsicker aus Regensburg helfen. Er hat ein Zigaretten-Schloss entwickelt, das beim Aufhören unterstützen soll. Im Gespräch mit idowa hat der 54-Jährige verraten, wie das funktionieren soll.

Wie kam es zu der Idee, die Zigarettenschachtel in einen Tresor zu sperren?

Andreas Unsicker: Ich war selber starker Raucher und habe täglich fast 30 Zigaretten geraucht. Irgendwann habe ich mich mit Ärzten und Psychologen zusammengetan und hinterfragt, warum es so schwierig ist, sich das Rauchen abzugewöhnen. Wir haben dann die richtigen Schlüsse gezogen und zusammen die „Cigarette-Boxx“ (kurz „C-Boxx“) und ein passendes Trainingsprogramm umgesetzt.

Der Tresor um die Zigarettenschachtel soll verhindern, dass Raucher nicht mehr so oft oder am besten gar nicht mehr zur Zigarette greifen. Wie soll das klappen?

Raucher greifen unterbewusst zur Schachtel und nehmen sich eine Zigarette heraus. Diesen Prozess kann man mit der „C-Boxx“ unterbrechen. Ich bin momentan stabil bei acht Zigaretten am Tag. Wir haben auch viele Studien gemacht. Die ersten Ergebnisse sind erfreulich. Nach acht Wochen konnten 90 Prozent der rund 50 Teilnehmer ihren Konsum um durchschnittlich 60 Prozent reduzieren.

Ab wann wird die C-Boxx im Handel erhältlich sein?

Wir starten den Online-Verkauf zur „Das Ding des Jahres“-Show. Das wird nächste Woche am Mittwoch der Fall sein.

Das Zigaretten-Schloss ist nicht ihre erste Erfindung. 1999 haben Sie als 33-Jähriger einen „Brain-Ball“ entwickelt, der mehr Möglichkeiten bieten soll als der sechsfarbige Zauberwürfel „Rubik-Cube“.

Das stimmt. Nach dem „Brain-Ball“ habe ich mein erstes Unternehmen gründet. Vor zwei Jahren habe ich mit meinen Partnern ein weiteres Unternehmen gegründet, über das wir die „C-Boxx“ vermarkten. Es hat uns viel Arbeit gekostet. Man muss entwickeln und Patente einreichen.

Die Dreharbeiten zur „Das Ding des Jahres“-Show sind vorbei. Das TV-Publikum wird die Aufnahmen erst in einer Woche um 20.15 Uhr auf ProSieben zu sehen bekommen. Was haben Sie erlebt?

Es war aufregend, weil ich noch nie an einer TV-Show teilgenommen hatte. Es war eine schöne und spannende Erfahrung, einem breiten Publikum die C-Boxx vorzustellen. Bei der Generalprobe hatte ich mehr Lampenfieber als bei der Live-Show.

Wie gut seine Erfindung bei den Zuschauern und dem Experten-Team mit Amorelie-Gründerin Lea-Sophie Cramer, Rewe-Chefeinkäufer Hans-Jürgen Moog und den Moderatoren Lena Gercke und Joko Winterscheidt ankommen wird, entscheidet sich am Mittwoch, 12. Februar, um 20.15 Uhr. Sollte Unsicker gewinnen, darf er mit 100.000 Euro nach Hause gehen.

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