Wer allzu gerne mit dem Feuer spielt, verbrennt sich irgendwann die Finger. Diese Lektion durfte nun auch ein 18-Jähriger aus Erding lernen. Er hatte auf einem Spielplatz gezündelt. Jetzt hat er dafür die Rechnung serviert bekommen.

Am 28. Oktober hatte es auf einem Spielplatz im Stadtpark plötzlich gebrannt. Dort stand eine Holzhütte in Flammen. Ein Anwohner hatte eine Gruppe Jugendlicher vom Tatort weglaufen sehen. Schnell gelang es den Ermittlern der Kripo Erding, die Teenager ausfindig zu machen. Allerdings bestritten sie vehement, irgendwas mit der Tat zu tun gehabt zu haben. Stattdessen machten sie andere Jugendliche für das Feuer verantwortlich. Doch es dauerte nicht lange, dann brach das Lügengerüst in sich zusammen. Immer wieder verstrickten sich die jungen Burschen in Widersprüche, bis sie schließlich einknickten.

Dabei stellte sich heraus, dass ein 18-jähriger Erdinger das Feuer gelegt hatte. Seine Kumpanen hatten lediglich zugesehen. So erwartet den Täter nun eine Anzeige wegen Brandstiftung. Außerdem auch noch ein Zivilprozess um Schadenersatz und Übernahme sämtlicher Einsatzkosten.