Entscheidender Einfluss auf die Geschichte Vor 800 Jahren starb Graf Berthold III. von Bogen

Dass Albert IV. von Bogen seinen Regensburger Hof dem Orden der Minderbrüder vermachte, hat wohl mit dem Tod Bertholds III. von Bogen auf dem Kreuzzug 1218 zu tun. Auf dem Geländer wurde später die Minoritenkirche erbaut. Es gibt sie heute noch, sie ist inzwischen aber profaniert und Teil des historischen Museums in Regensburg. Foto: mir

Im Jahr 1226, dem Todesjahr von Franz von Assisi, schenkte Albert IV. von Bogen seinen Regensburger Hof dem Orden der Minderbrüder.

Sein Bruder Luitpold war Kanoniker der Alten Kapelle und dürfte gegen die Übertragung keine Einwände erhoben haben. - Ihr Bruder Berthold III. war acht Jahre zuvor auf dem Kreuzzug bei der Eroberung von Damiette im Nildelta ums Leben gekommen.

Es dürfte nun nicht ganz uninteressant sein, wieso der Bogener seinen Hof ausgerechnet dem erst 1209 gegründeten Orden der Minoriten überließ. Nach allgemeiner Geschichtsschreibung brachen die Grafen von Bogen unter Führung des Königs Andreas von Ungarn 1217 zu einem Kreuzzug auf. Zunächst hielten sie sich einige Zeit im Heiligen Land auf, wurden aber bald auf Anweisung des Papstes nach Ägypten beordert, wo sie die Streitmacht des Sultans el-Kamil in die Knie zwingen sollten. König Andreas war allerdings zu diesem Zeitpunkt schon wieder in Richtung Heimat unterwegs.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 21. August 2018.

 
 

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