Enkeltrick per Messenger Polizei Furth warnt vor neuer Masche

Der Enkeltrick per Messengerdienst ist nun die neue Masche von Betrügern. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa

Offenbar gehen auch Betrüger mit der Zeit und da spielen eben neue Wege für den Enkeltrick eine Rolle. So wie im jetzt von der Polizei Furth im Wald gemeldeten Fall, in dem ein Mann aus dem Hohenbogenwinkel via WhatsApp ums Bare gebracht werden sollte.

Am Mittwoch erstattete er Strafanzeige bei der PI Furth im Wald. Die Ermittler beschreiben den Fall so: Ein bislang unbekannter Täter hatte sich bei dem Mann per Messengerdienst gemeldet und sich als dessen Sohn ausgegeben. Der Sohn behauptete, sich in Ägypten im Urlaub zu befinden und dort in eine Notlage geraten zu sein.

Deshalb bat er um die Überweisung eines niedrigen vierstelligen Betrags auf ein angegebenes Bankkonto. Der Anzeigeerstatter überwies den Betrag auf das Konto. Glücklicherweise erkannte er aber den Betrug und konnte rechtzeitig eine Rückbuchung des Geldes veranlassen.

Vor dem sogenannten Enkeltrick hat die Polizei schon mehrfach gewarnt. Die neue Variante dieser miesen Masche wird jetzt über einen Messenger-Dienst wie zum Beispiel WhatsApp angebahnt. Die Polizei warnt davor, auf Geldzahlungsforderungen dieser Trickbetrüger einzugehen.

 

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