Engpässe beim Personal Länderbahn streicht mehrere alex-Verbindungen

Die Länderbahn muss ab kommender Woche mehrere alex-Verbindungen durch Busse ersetzen. (Symbolbild) Foto: dpa

Zugreisende, die die alex-Linie RE2 zwischen München und Hof nutzen, müssen sich ab kommender Woche auf Veränderungen einstellen. Wegen Engpässen beim Personal muss die Länderbahn mehrere Verbindungen streichen und durch Busse ersetzen. Das trifft auch Pendler im Raum Regensburg. 

Die Länderbahn spricht in ihrer Mitteilung von einem "vorübergehend angepassten Betriebskonzept", das ab dem 18. Juli in Kraft tritt. Grund dafür seien vor allem die Krankenstände beim Zugbegleitpersonal sowie die aktuellen Ausfälle aufgrund der Urlaubszeit. Diese Kombination habe zu akuten Engpässen beim Personal gesorgt. "Nun stößt die Länderbahn an ihre Grenzen und muss einzelne Zugleistungen durch Busse ersetzen", heißt es in der Ankündigung. 

Besonders betroffen sind dabei Verbindungen am frühen Morgen und späten Abend, sowie am Wochenende. Darunter befinden sich auch mehrere Züge, die im Raum Regensburg verkehren. Eine komplette Auflistung der betroffenen Verbindungen hat die Länderbahn auf ihrer Homepage veröffentlicht. Sie sollen größtenteils durch Busse ersetzt werden. Zwischen Hof und Regensburg wird teilweise auch auf Verbindungen der Oberpfalzbahn verwiesen. Zwischen Regensburg und München können die RE22 beziehungsweise die S1 eine gute Alternative sein. 

„Die Corona-Sommerwelle in Kombination mit der anstehenden Urlaubszeit trifft uns gerade mit voller Wucht", so Wolfgang Pollety, Geschäftsführer der Länderbahn. Bereits in den vergangenen Tagen habe der Verkehr nur unter größten Anstrengungen aufrechterhalten können. "Dies ist so nicht dauerhaft umsetzbar." Pollety bittet alle Reisenden, die die Länderbahn nutzen, um Verständnis für die Maßnahme. 

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