Energiekosten Tobias Hans bezeichnet Diesel-Preis als "wirklich irre"

Tobias Hans (CDU), Ministerpräsident des Saarlandes, kritisiert in einem Video die hohen Spritpreise. Foto: Oliver Dietze/dpa

Der saarländische Ministerpräsident fordert angesichts der hohen Diesel-Preise eine «Spritpreisbremse». Damit löst er im Netz eine hitzige Debatte aus.

Der saarländische Ministerpräsident und CDU-Spitzenkandidat für die kommende Landtagswahl, Tobias Hans, hat mit Äußerungen zu hohen Energiekosten Kritik auf sich gezogen.

Über den Kurznachrichtendienst Twitter postete Hans am Dienstagvormittag ein kurzes Video, das er vor einer Tankstelle offensichtlich selbst aufgenommen hatte. Darin nennt er den Preis von 2,12 Euro für einen Liter Diesel "wirklich irre".

Natürlich habe das mit der Ukraine-Krise zu tun und mit Dingen, die von der Bundesregierung nicht beeinflusst werden könnten, fügte er hinzu. "Aber das Problem ist doch einfach, dass sich im Moment der Staat bereichert. Der Staat bereichert sich an diesen gestiegenen Energiekosten, und deswegen muss eine Spritpreisbremse her." Diese Aussage sorgte für Diskussionen. "Als MP müsste er wissen, dass #Steuern unsere Demokratie finanzieren", antwortete die saarländische Grünen-Spitzenkandidatin Lisa Becker auf Twitter.

Kritisiert wurde Hans auch dafür, dass er in einer Passage von Geringverdienern und "fleißigen Leute" sprach. "Das trifft jetzt nicht nur Geringverdiener, sondern das trifft wirklich die vielen fleißigen Leute, die tanken müssen, die ihre Dieselfahrzeuge tanken, die zur Arbeit fahren, die die Kinder zum Sport bringen", sagte Hans in dem Video. Im Saarland wird am 27. März ein neuer Landtag gewählt.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 

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