Energie Spritpreise stagnieren weiter auf hohem Niveau

Seit Kriegsbeginn hat der Preis für E10 um gut 33 Cent pro Liter zugelegt, Diesel um gut 51 Cent. Foto: Peter Kneffel/dpa

Benzin und Diesel sind nach wie vor teuer, die Preise zogen im Durchschnitt sogar leicht an. Die Maßnahmen der Bundesregierung sollten aber bald Erleichterung schaffen.

Die Spritpreise verharren weiter auf hohem Niveau. Superbenzin der Sorte E10 kostete im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Mittwochs 2,082 Euro pro Liter, wie der ADAC am Donnerstag mitteilte. Bei Diesel waren es 2,176 Euro. Das sind minimale Anstiege um 0,2 beziehungsweise 0,3 Cent.

Bis zur Mittagszeit zeigte sich keine größere Veränderung an den Tankstellen. Das Niveau sei nach wie vor viel zu hoch, sagte ADAC-Kraftstoffmarkt-Experte Jürgen Albrecht. Ohne Sonderfaktoren des Ukraine-Krieges und rein vom Ölpreis her betrachtet, sollte E10 "erkennbar unter zwei Euro kosten". Seit Kriegsbeginn hat der Preis für E10 um gut 33 Cent pro Liter zugelegt, Diesel um gut 51 Cent.

Um dem Anstieg zu begegnen, hat die Bundesregierung am Donnerstag ein Entlastungspaket auf den Weg gebracht, das unter anderem über die Besteuerung des Kraftstoffs Erleichterungen bringen soll.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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