Endlager-Frage Landkreis Cham bleibt im Auswahlverfahren

Die Senke zwischen Cham und Furth im Wald ist ein weißer Fleck und damit ausgenommen. Dennoch bleibt der Großteil des Landkreisgebiets im Auswahlverfahren. Foto: Büro Holmeier

Gefühlt ist halb Bayern potenzieller Standort für ein Atommüllendlager. Am Montag hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) zur Endlagersuche in Deutschland ihren Zwischenbericht veröffentlicht.

MdB Karl Holmeier warf einen genaueren Blick auf die Karte - und siehe da: Auch der Landkreis Cham ist fast komplett rot gefärbt und zählt damit zu den möglichen Regionen für ein Endlager. Nur ein paar weiße Sprenkel in der Cham-Further Senke sowie im Raum Rötz-Schönthal sind zu sehen.

Abgeordnete fordern transparentes Verfahren

Holmeier hat nun einen Infobrief an die Bürgermeister im Wahlkreis geschrieben und sie über das weitere Prozedere informiert. "Ein Anteil von circa 54 Prozent der Landesfläche ist als Teilgebiet ausgewiesen und bildet den Ausgangspunkt für die weiteren Arbeiten im Standortauswahlverfahren.

Darunter fallen auch weite Gebiete Bayerns, einschließlich der Landkreise Cham und Schwandorf." 

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading