Ende einer Kult-Kneipe Das San Remo in Straubing schließt

Das Ende einer Ära: Das San Remo in Straubing schließt. Foto: Massimiliano Marino

Italo-Schlager, Ramazzotti und Pizza durch die Durchreiche an der Straubinger Rosengasse - das war einmal. Das San Remo schließt. Das hat Inhaber Massimiliano Marino auf Facebook mitgeteilt. Immerhin: Zumindest die Pizzeria Massimo soll wohl erhalten bleiben.

„Mit gebrochenem Herz muss ich San Remo nach langer Zeit schließen“, schreibt er. „Straubing, ihr seid toll gewesen.“ Über die Gründe der Schließung spricht Marino in dem Post nicht. Auf Anfrage der Redaktion bittet er um Verständnis, er möchte sich erst sammeln. „Es ist nicht so einfach für mich“, schreibt er uns bei Facebook. „Für mich ist es, als hätte ich mein halbes Herz dort gelassen.“

Das San Remo war wie alle anderen Lokale von den Corona-Beschränkungen der vergangenen eineinhalb Jahre betroffen. In den beiden Corona-Sommern hat die Stadt zumindest Freischankflächen in der Rosengasse genehmigt.

Die dicht gedrängte, familiäre San-Remo-Atmosphäre - und die entsprechenden Einnahmen - dürfte das aber wohl kaum ersetzt haben.

Zumindest die Pizzeria Massimo soll erhalten bleiben, geht aus den Kommentaren unter dem Facebook-Beitrag hervor. Die Pizzeria ist mit dem San Remo per Durchreiche verbunden.

Die Reaktionen auf Facebook sind eindeutig: „Ewig schade. So oft wir im San Remo waren, hatten wir einen Mordsspaß und schöne Zeiten“, schreibt Renate Schütz. „Es is echt schod ums Lokal und de leid de ma immer troffer hod ... san oam richtig ans Herz gwachsen“, kommentiert Bettina Bartl.

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