Ellwanger Jesuitenpater Philipp Jeningen soll am 16. Juli seliggesprochen werden

Der Ellwanger Jesuitenpater Philipp Jeningen soll am 16. Juli seliggesprochen werden. Dazu sei auf dem Marktplatz der Stadt im Ostalbkreis ein besonderer katholischer Gottesdienst mit dem Leiter der Kongregation für Seligsprechungen in Rom, Kardinal Marcello Semeraro, geplant, teilte die Diözese Rottenburg-Stuttgart am Dienstag mit. Die liturgische Feier soll Höhepunkt eines Festwochenendes rund um die Seligsprechung des 1642 im bayerischen Eichstätt geborenen Volksmissionars sein, der von 1680 an zunächst als Beichtvater an einem Wallfahrtsort in Ellwangen wirkte.

Den Weg für die besondere religiöse Ehrung hatte Papst Franziskus im Juni 2021 freigemacht. Damals erkannte der Papst ein Jeningen zugeschriebenes Wunder als solches an - eine Voraussetzung für die Ehrung. Die wiederum ist nötig, um später heiliggesprochen werden zu können. Nach Angaben der Diözese handelte es sich bei dem Wunder um die nicht erklärbare Heilung eines Mannes von einer unheilbaren Krankheit - aufgrund der Fürbitten zu Pater Jeningen.

Das Seligsprechungsverfahren für den 1704 verstorbenen und in Ellwangen begrabenen Pater Jeningen war nach Angaben der Diözese schon vor mehr als 100 Jahren eingeleitet worden. Mit der Ehrung gehe nun "ein langgehegter Wunsch vieler Menschen in Ellwangen und Umgebung, aber auch in anderen Teilen der Diözese in Erfüllung".

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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